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Genuss

Gratin dauphinois mit Topinambur

Wie unkompliziert Topinambur im Gemüsegarten anzubauen ist, habe ich bereits in diesem Beitrag beschrieben: >>>

Die Herausforderung ist eher, die riesigen Mengen an Knollen (selbst wenn man Topinambur nur auf einem kleinen Fleckchen kultiviert) jedes Jahr in der Küche zu verwerten. Man hat aber eh ein paar Monate Zeit, denn sie können den ganzen Winter über in der Erde bleiben, und bei Bedarf ernte ich immer nur die Menge, die ich gerade brauche. Gestern habe ich wieder ein paar Knollen ausgegraben und den Beilagen-Klassiker „Gratin dauphinois“ damit abgewandelt.

 

Gratin dauphinois mit Topinambur

 

Zutaten (für 4 Beilagen-Portionen):

  • 250 g Topinambur
  • 250 g Kartoffeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Butter
  • ca. 200 ml Schlagobers
  • ca. 100 ml Milch
  • Salz

 

Zubereitung:

  1. Das Backrohr auf 160°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Die Topinambur-Knollen und Kartoffeln waschen und grob schälen. Dann in dünne Scheiben schneiden.
  3. Eine Auflaufform mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben und danach buttern.
  4. Die Kartoffel- und Topinamburscheiben abwechselnd in die Form schichten, dabei schichtweise immer wieder salzen.
  5. Schlagobers und Milch mischen und darübergießen.
  6. Eine bis eineinhalb Stunden backen.

 

Wenn man Topinambur nicht gewöhnt ist, kann das Inulin darin zu Blähungen führen, deshalb wird empfohlen, am Anfang eher wenig davon zu essen und die Mengen dann zu steigern, bis sich die Darmflora darauf eingestellt hat. Das geht bei diesem Rezept sehr gut, denn man kann das Verhältnis Topinambur zu Kartoffeln beliebig wählen.

 

Hier gibt’s übrigens noch ein Rezept für eine Topinambur-Suppe: >>>